Die Stellenanzeige ist online, die Jobbörse kostet Geld, und nach drei Wochen kommen zwei Bewerbungen, die nicht passen. Kennst du? Das Problem ist selten die Stelle. Das Problem ist, dass die besten Leute gar nicht suchen. Sie haben einen Job, sind halbwegs zufrieden und schauen deshalb nie in eine Jobbörse.
Die meisten guten Leute suchen nicht aktiv
Die EY-Jobstudie 2025 hat 1.555 Beschäftigte in Deutschland befragt. Nur 26 Prozent suchen aktiv oder gelegentlich nach einer neuen Stelle. Aber 33 Prozent wären interessiert, wenn sich eine passende Alternative ergibt. Genau diese Gruppe ist dein größter Bewerberpool, und sie liest keine Stellenanzeigen.
Gleichzeitig bleiben Fachkräfte knapp: Die Bundesagentur für Arbeit zählt für 2025 insgesamt 157 Berufsgattungen mit Fachkräfteengpässen. Wer in einem dieser Berufe sucht, konkurriert mit vielen anderen Arbeitgebern um wenige aktive Bewerber.
Warum Jobbörsen allein nicht reichen
Eine Jobbörse wartet darauf, dass jemand sucht. Social Recruiting dreht das um: Du sprichst Menschen dort an, wo sie ohnehin jeden Tag sind, auf Instagram, Facebook oder TikTok. Nicht mit einer langen Stellenbeschreibung, sondern mit einer kurzen, ehrlichen Anzeige, die zeigt, wie der Job wirklich ist.


So läuft Social Recruiting ab
Im Kern sind es vier Bausteine, die zusammenspielen müssen. Fehlt einer, verpufft das Budget.




Die Anzeige: echte Menschen statt Stockfotos
Die stärksten Recruiting-Anzeigen zeigen echte Kolleginnen und Kollegen, den echten Arbeitsplatz und sagen klar, was die Stelle bietet: Arbeitszeiten, Team, Entwicklung, Benefits. Ein Video aus dem Alltag schlägt fast immer das perfekte Werbefoto.
Du verkaufst keinen Job, sondern einen besseren Arbeitsalltag. Zeig ihn so, wie er wirklich ist.
Die Karriereseite: eine Stelle, ein Ziel
Nach dem Klick landet der Interessent auf einer Seite, die genau zu dieser Stelle passt. Keine allgemeine Jobübersicht, sondern eine Seite mit einem Ziel: die Bewerbung. Die sollte auf dem Handy funktionieren und ohne Anschreiben auskommen. Ein paar Fragen und eine Telefonnummer reichen für den ersten Kontakt.
Aus der Praxis: Allianz Nürnberg
Für die Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG in Nürnberg haben wir genau so eine Kampagne aufgesetzt: Recruiting-Anzeigen und eine eigene Karriere-Landingpage. Nach kürzester Zeit war die erste Stelle besetzt, mit einem neuen Vertriebler, der sich über unsere Anzeige beworben hat.
Fazit
Wer nur auf aktive Bewerber wartet, kämpft mit allen anderen um dieselben wenigen Menschen. Social Recruiting erreicht die, die offen wären, aber nicht suchen. Mit einer ehrlichen Anzeige, einer einfachen Karriereseite und schneller Rückmeldung wird daraus ein planbarer Weg zu neuen Mitarbeitern.
Häufige Fragen
So helfen wir dabei

Recruiting-Kampagnen
Bewerbungen über Meta, Instagram und TikTok.

Karriere-Landingpage
Eine Seite, auf der Bewerben zwei Minuten dauert.

Strategie
Wen du suchst und wo du ihn erreichst.

Geschrieben von
Simona Horakova
Performance Marketing Managerin

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